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Ich habe nun die ersten
15km Testfahrt erfolgreich durchgeführt. Dazu kamen noch einige
kleine Sprints. 0 auf 100 ist in 5 Sekunden machbar. Der Schub vorallem
zu Beginn der Beschleunigungsphase ist beeindruckend.
Die Zellspannung der Akkus hat sich von 3,29 auf 3,27 abgesenkt, die
Kapazität hat sich circa von 60 auf 40% reduziert. Somit scheint
meine gewünschte Reichweite von 100km bei sinnvoller Fahrweise mit
diesen Akkus machbar zu sein. Ich werde also erstmal bei den
gebrauchten gelben China Zellen bleiben.
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Der Motorhalter
benötigt eine etwas verstärkte Anbindung an die Karosse. Im
hinteren Bereich sind aktuell nur seitliche Bolzen im
Längsträger vorhanden. Bei vollem Schub gibt es da noch
Bewegung. Also wird es von oben eine zusätzliche Strebe geben, die
auch gleich das neue Kofferraumniveau definieren wird.
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Langsam muss ich mir
Gedanken über das Aufladen der Akkus machen. Ich habe aus dem
Schlachtauto mehrere ELTEK EV Charger 360/3000 Ladegeräte
geborgen. Diese müssen jedoch per CAN Bus angesteuert werden,
sonst passiert garnichts.
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Also habe ich mir von PEAK
den USB CAN Bus Adapter gekauft, der einen guten Ruf in der Szene
besitzt.
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Schließt man einen
EV Charger an 230V an meldet er sich über CAN Bus. Die mit dem
PCAN Adapter gelieferte PVIEW Software zeigt entsprechend die Charger
Identifier Message an.
Ich habe zwei Lader mit einer gemeinsamen Wasserkühlung
kombiniert. Im Bild sieht man die CAN Bus Willkommens Botschaften der
beiden Ladegeräte.
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Mittels der weiter oben
verlinkten CAN Bus Spezifikation kann die Base Adresse ermittelt werden
und somit auch die Message die einen Ladevorgang im Lader initiieren
wird.
Ich möchte mich hiermit nochmal bei Thomas M. bedanken, der diese
Spezifikation schnell durchschaut hat und mir die nötige
Lade-Message ermittelt hat.
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Hier ist die Message zu
sehen, die 395V und 8A vom Lader anfordert.
Der Lader beginnt dann die Akkus mit 8A zu laden, wozu anfangs rund
360V benötigt werden. Mit steigender Spannung der Akkus, steigt
auch die erforderliche Spannung die der Lader abliefern muß um
die 8A zu liefern. Nahe der 395V sinkt dann die Stromaufnahme wieder.
Sind die 395V, also 3,65V je Zelle erreicht muss der Ladevorgang durch
das BMS abgebrochen werden.
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Anstatt jeden Lader
einzeln anzusteuern, kann man mittels der Base Adresse 2FFh auch alle
Lader im Verbund aktivieren.
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Wenn die Lader am Arbeiten
sind, schicken sie jeweils drei weitere Nachrichten auf den Bus.
Relevant ist z.B. im Status 2 das erste Byte. Die 14 hex lassen auf
entspannte 18 Grad Temperatur im Lader schliessen. Bis 60 Grad kann der
Lader betrieben werden. Diese Temperatur wird ohne Kühlung schon
nach 10-15 Minuten erreicht. Teile für die Wasserkühlung sind
bestellt.
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